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Webbassierte Rechnungsverwaltung Lagerverwaltung Auftragsabwicklung Buchhaltung Kassenbuch Lieferscheine mit Joomla wie geht denn das?

Wer hat nicht schon einmal daran gedacht, wie weit besser es wäre, wenn man als Unternehmer sein ganzes Büro inklusive der Website online Verwalten könnte und nicht in getrennten Anwendungen, die separat gewartet und gesichert werden müssen. ALLES an einem Ort bedeutet, eine Sicherung, eine Anwendung, die ganze Firma ein Login. Die Vorteile liegen auf der Hand. Es wäre somit möglich, Aufträge auch auf mobilen Endgeräten zu erfassen. Man hätte sein Büro auf jedem PC, auf jedem Handy, sprich, auf jedem Gerät und an jedem Ort zur Verfügung und eben, in einer Anwendung oder gar in seiner Joomla Website.

Das heisst, man hat nicht nur die Firmenwebsite, in der man sein ganzes Angebot mit Dienstleistungen, Artikeln und Angeboten so oder so schon der Öffentlichkeit präsentiert, sondern auch noch der kaufmänische Teil in der gleichen Anwendung, also seine Kunden, den Online-Shop, die Rechnungsverwaltung, die Lagerverwaltung, die Auftragsabwicklung, die Buchhaltung oder das Kassenbuch oder Lieferscheine usw.

Ich hatte viele Jahre eine webbasierte Software - Lösung, eine Rechnungsverwaltung (WDHF), mit der ich Kunden, Rechnungen, Angebote und Lieferscheine verwaltete. Leider ist diese Anwendung zur Website hin getrennt, obwohl sie auf dem gleichen Server läuft. Auch setze ich mich schon seit mehr als 10 Jahren mit Joomla, das früher Mambo und noch früher MOS hiess auseinander und ich habe mich deswegen mit unzähligen Herstellern von Extensions, Komponenten und Modulen für dieses System auseinander gesetzt. Ich behaupte mal, ich würde Joomla kennen und ich denke, ich bin in der Lage, so fast alles mit Joomla zu machen, was machbar ist und somit lag es auf der Hand, eine Extension zu suchen, die in Joomla läuft und mit der webbasiert eine Kundenverwaltung und das Rechnungswesen verarbeitet werden kann.

Da es Millionen von Websites gibt, die mit Joomla aufgebaut sind und auch weiterhin aufgebaut werden, liegt es nahe, dass es für dieses Joomla, eine Software gibt, welche das Joomla CMS um Büroanwendungen erweitert. Im Backend sollte die administrative Aufgaben des Geschäftsablaufs stattfinden und im Frontend sollte dafür gesorgt sein, dass kundenspezifische Anfragen, Bestellungen, Bezahldienste, der Shop und andere Anwendungen funktionieren und somit wäre alles vorhanden, was das moderne Büro bedarf.

Mittlerweile hat sich vieles getan im Bereiche der webbasierten Büro-Software, also FIBU Software, Auftragsbearbeitung und wie diese Anwendungen auch immer benannt werden, findet man viele. Es gibt schon eine ganze Reihe an Produkten, die unabhängig von der Website funktioniert und es gibt bereits auch schon sehr brauchbare Komponenten, Extensions für Joomla, die wirklich sehr gut sind. Ich habe mich in der letzten Zeit, mit einigen dieser Komponenten - Extensions für Joomla, auseinandergesetzt und diese getestet, Im Fokus lagen Rechnungsverwaltung, Lagerverwaltung, Auftragsabwicklung, Buchhaltung, Kundenverwaltung, Kassenbuch aber es ging mir auch um den Workflow in der Software, das heisst, vom Erfassen des Auftrages bis zur Rechnung und der Verbuchung, sollte alles Lückenkos möglich sein.

Neben dem "standard googeln" war die Anlaufstelle wie immer, die Website für Joomla Extensions wenn es um das Finden von Joomla Komponenten geht. So habe ich die Kategorie Invoices and Billing durchgesehen. Diese Website gilt sicher als die beste Anlaufstelle, wenn es um Joomla Komponenten, Extensions und Module geht. Einige Hersteller stellen eine Demoversion bereit, man findet auch Extensions die kostenfrei sind und so lassen sie sich auf einem Test-Joomla System installieren. Bei zu teuren Kaufangebote habe ich die Demo eingesehen, sofern es eine gab. Wenige Hersteller liefern eine Basis Version die frei erhältlich ist und die dann mit kostenpflichtigen Zusatzfunktionen, sofern Bedarf besteht, bestückt werden können.

nBill

Als erstes habe ich nBill unter die Lupe genommen. nBill ist eine sehr gut gemachte, absolut professionelle Extension, eine wirkliche Büro - Verwaltungssoftware, die ohne Probleme sofort lauffähig war. Ich schreibe "wirklich", weil man nicht bei allen Extensions das zu sehen bekam, was der Name versprach. Die Logik, die hinter dem nBill System steckt, hat mich immer wieder neu überrascht während dem Arbeiten. Beispiel: Bei uns in der Schweiz schreibt man Beträge bekanntlich so: 1200.- Fr. Nun ist der Standard aber bei nBill $1200. Mit einem einfachen Currency String kann man das im Backend umformatieren, also eine einfache Lösung und es passt wirklich überall, das zeigt, dass sich der Programmierer um die Details kümmerte. Die Formulargestaltung ist wie bei allen Herstellern HTML basierend, das heisst, es ist von Vorteil, wenn man sich mit HTML gut auskennt. Ist das der Fall, kann man professionelle Layouts für alle Formulare wie Rechnungen, Aufträge, Lieferscheine usw. ablegen und diese im Backend "laden". Danach wird man diese Formulare nur noch bei betrieblichen Veränderungen zur Hand nehmen müssen, um Änderungen vorzunehmen.

Für die Formularverwaltung der Frontendformulare gibt es einen speziellen Editor. Mit diesem ist es möglich, dass Kunden Anfragen stellen können zu Produkten, Dienstleistungen und/oder Artikeln oder dass Kunden diese gleich bestellen und wenn gewollt, gleich bezahlen können. Man kann also Artikel hinterlegen, Dienstleistungen, Downloadartikel, Verträge usw. und diese, falls benötigt, gleich mit Preisen versehen. Auch wiederkehrende Rechnungen, Beispiel Webhosting oder andere sich wiederholende Zahlungen wären möglich und so wird am "Fälligkeiten" erinnert oder es werden automatisch im gewünschten Zeitrahmen Rechnungen per Mail verschickt. Tritt der Kunde mit dem Verkäufer in Kontakt über ein solches Formular, kommt der ganz Geschäftsablauf in Gang und es kann alles per integriertem Mailsystem abgehandelt werden, bis zur Bezahlung mit verschiedenen Zahlungsmodulen, so genannten Gateways (als Beispiel sei PayPal oder Banküberweisung erwähnt). Auch die Kontakterfassung wurde sehr gut durchdacht. So können zu einem Firmen- oder Lieferantenkontakt verschiedene (Kontakt)Personen hinzugefügt werden. Auf der Rechnung oder einem sonstigen Formular, kann das Unternehmen mit der gewünschten Kontaktperson ausgewählt werden. An solchen einfachen Dingen erkennt man, wie durchdacht nBill aufgebaut ist.

Für nBill gibt es noch ein Shopmodul, besser gesagt, eine Warenkorbfunktion, so läuft auch die "Ecommerce-Lösung" am gleichen Ort und direkt an das "Büro" gekoppelt. Mit dieser Shopfunktion lässt sich in jedem Joomla-Artikel einen "Kaufen-Button" und an einer Modulposition einen Warenkorb anzeigen, der den Inhalt anzeigt und über den man zur Kasse gehen kann. Mit einer ID, die zum Artikel in der Artikelverwaltung von nBill zeigt, kann man so alle Artikel dem Kunden mit einer "Sofortkauf Funktion" präsentieren. Nicht alles ist einfach aufgebaut in nBill, jedoch gerade diese Funktionen, der Warenkorb, die Formular und Artikelverwaltung ist wirklich äusserst einfach verständlich, es erübrigt sich, eine aufwändige Shoplösung im Joomla mitlaufen zu lassen. Auch ein Ticketsystem wird zur Verfügung gestellt vom Hersteller, welches sich in nBill integriert.

nBill ist in Englisch und kommt von einem englischen Hersteller, es gibt aber deutsche Sprachdateien, die sich leicht dazu installieren lassen (leider unvollständig). Bei nBill achtete man auf das Buchhalterische, sogar die Übersetzung wurde mit grossem Vermerk auf "buchhalterisch richtige Ausdrücke" übersetzt (nur das Wichtige). Es gibt auch CH deutsche Sprachdateien. Leider ist diese Übersetzung noch unvollständiger als die DE deutsche Version, jedoch ausreichend, um mit nBill mit wenig englisch klar zu kommen. Ich habe diese Dateien selber weiter vervollständigt, das heisst, ich habe alle Dateien, die nicht vorhanden waren in de-DE deutsch und in de-CH deutsch erstellt und übersetzt (Unterschied zum Beispiel das Doppel S, welches es nicht gibt in der Schweiz). Da ich kein Genie der deutschen Rechtschreibung bin, lasse ich "Gegenlesen", denn die Absicht ist, diese Dateien der Öffentlichkeit zugänglich zu machen, auf welcher Basis weiss ich noch nicht, es war ein immenser Aufwand. Da aber bei mir nBill ein Produkt geworden ist, welches ich installiere und konfiguriere und somit anbiete für den Vertrieb, war die Arbeit erforderlich, also unumgänglich geworden. Für Fragen stehe ich gerne zur Verfügung.

Nun zum Problem von nBill!

Erst später habe ich vernommen, dass nBill den Besitzer wechselt. Als ich weiter recherchierte, kam während ich diesen Text geschrieben habe zum Vorschein, dass weder das Forum noch das Ticket-System aktiv betreut wird. Mittlerweile hat sich das wieder verbessert. In dieser Zeit konnte man auf der Website eine unverschlüsselte Version von nBill in der Vollversion für ca. 100.- Fr. erwerben. Natürlich muss jeder selber wissen, wie man mit dieser Situation umgeht. Wirklich gut betreut, scheint nBill bis heute noch nicht zu sein. Ich als Kenner kann es wagen, mich auf diese wirklich gute Anwendung einzulassen, will man aber nur etwas Rechnungen schreiben und genügt einem die verschlüsselte Freeware, so reicht das aus und man wird den Support nie gebrauchen, denn nBill Lite funktioniert fehlerfrei. Ich habe bis jetzt herausgefunden, wer hinter nBill als neuer Inhaber steht, die Firma nennt sich Netshine Software Limited. Mal sehen was sich in der nächsten Zeit tut. nBill benötigt in der verschlüsselten Version IonCube Loader (nBill Lite), welches der Server zur Verfügung stellen muss.

Da nBill die beste Komponente ist, mit einem riesigen Abstand zu den nachfolgenden Extension, muss man den Nachteil eventuell einen schlechteren Support zu haben als bei den anderen Herstellern, in Kauf nehmen. nBill ist überzeugend von den ersten Klicks an, hat nützliche Tools, läuft ohne Fehler und lässt sich für beinahe alles einsetzen, was mit Rechnungen schreiben, der Lagerverwaltung, der Buchhaltung oder überhaupt was mit dem Einkauf und dem Verkauf von Dienstleistungen, Artikeln, wiederkehrenden Angeboten, Verträgen usw. einer Firma zu tun haben kann. Nimmt man noch das Shop-Modul, den Warenkorb hinzu, ist dem skalierbaren Online-Handel nichs mehr im Weg. Ob das nun Dienstleistungen oder Waren sind, das alles ist skalierbar und sogar für ein Ticket - System ist gesorgt, um Kunden bei Problemen zu betreuen.

Secretary

Secretary ist eine deutsche Anwendung, was für den deutschsprachigen Raum ja nur gut ist, denn nicht immer ist es einfach, mit Firmen Probleme zu lösen, die nicht die "eigene" Sprache sprechen. Aber wir hoffen, dass gerade diese sehr schöne Software, genannt "Secretary, keine Probleme aufweist. Ergänzend muss gesagt werden, dass Secretary Mehrsprachig ist, es ist mit Sprachdateien bestückt, die es ermöglichen, die Software auch in anderen Sprachen zu nutzen. Das Konzept von Secratry ist modular und genial aber trotzdem einfach aufgebaut, es besticht durch eine sehr saubere Erscheinung und ist beinahe "selbsterklärend". Nachdem es kostenpflichtig geworden ist, konnte ich diese kostenpflichtige Version nicht mehr testen, denn ich hatte mich für nBill entschieden. Mittlerweile ist es so, dass der Hersteller sich entschieden hat, die Software freizugeben. Man bedenke, dass in einer solchen Extension, hunderte von Arbeitsstunden stecken. Also an dieser Stelle sage ich nur danke und ich hoffe, dass sich gute Programmierer der Sache annehmen.

Ich testete bis zur Version 1.5.5 und schon diese, damalige Version, hat mich von der Denkweise der Programmierers, also von der Logik her, wie er diese Büro-Verwaltung aufgebaut hat, begeistert. Die Arbeitsweise in der Software geht leicht von der Hand, sprich, wenn man die Büro - Arbeit, die man früher hatte mit den vielen Ordnern und sich das "Dokumente ablegen" gewöhnt war, dann kann man sich vorstellen, wie man mit Secretary arbeitet. Auch dort gibt es nämlich Ordner, die man anlegen kann mit Namen wie Rechnungen - Aufträge - Lieferscheine usw. Die Idee ist so einfach und genial, dass man sich fragt, warum andere nicht ähnliche Lösungen anbieten. 

Der Gedanke hinter der Komponente ist also, dass man eine Firma komplett abbilden kann in seiner Struktur. Ich würde fast sagen, Secretary ist rollenbasierend. Man kann also Ordner erstellen, um in diese Formulare zu generieren. Somit kann man auch verschiedene Bereiche einer Firma, eines Standortes oder eben was auch immer dieser Ordner für eine "Rolle" haben soll, nachbilden. Wie bereits erwähnt, ein Ordner kann Quittungen, Rechnungen aber auch Zeitrahmen, Orte oder verschiedene Arbeits-Bereiche einer Firma aufweisen, was immer man benötigt, man legt es an und arbeitet in diese Bereiche.

Und nun zu der grossen Überraschung. Ich habe festgestellt habe, dass diese Joomla Extension frei abgegeben wird und so musste ich die letzte Version Secretary auf meinem IIS unter Joomla 3.8.5 installieren, um mir das Bild, welches ich noch von der Vorgängerversion hatte, zu erneuern. Secretary ist in mehrere Bereiche unterteilt, die Bereiche Rechnungen, Angebote und Gutschriften und selbstverständlich sind auch  Kontaktedabei. Die Saftware wird nun wie ich mit Freude festgestellt habe, in der vollen Version gratis abgegeben. Auch eine Lagerverwaltung, sprich Produkte, eine Zeiterfassung - Verwaltung und ein Mitteilungs - Message System sind integriert.

Mir persönlich gefällt Secretary sehr gut, schon wegen dem einfachen Editor um die Formular Vorlagen zu designen (wobei das immer HTML Kenntnisse voraussetzt) und ein wichtiger Aspekt ist sicher, ein Forum des Herstellers. Da nun die Software Open Source geworden ist, kamnn man nicht verlangen, dass man auch noch gratis  Unterstützung erhält, das würde ja verständlicherweise den Zeitrahmen eines Software Herstellers bei weitem sprengen. Aber, ich gehe davon aus, dass wenn sich die Software gut verbreitet, es auch eine Gruppe von Leuten geben wird, die Hilfe anbieten können.

Was mir in der alten Version nicht gefallen hat ist, dass ich beim Testen sehr oft von Fehler zu Fehler kam, das heisst, der Entwickler scheint Mühe damit zu haben, einfach alles wirklich durchzutesten und zwar mehrmals. Anstatt nochmals und nochmals durchzugehen, legt man Dateien bereit, schliesst das Projekt ab und überlässt es dem Kunden, die Fehler zu melden. Die Problematik darin ist, dass 90% der Kunden solche Fehler nicht melden, sondern die Extension deinstallieren und somit "stirbt die Software" vom Markt weg, obwohl es oft sehr gute Projekte wären mit hohem Potenzial.

Secretary ist in letzten Version eine gute Anwendung geworden, hat aber nicht die profesionalität wie nBill. Da aber nBill am "eingehen" ist, könnte ich mir vorstellen, dass Secretary in dessen Nachfolge tritt. Ich teste die letzte Version von Secretary noch "auf Zeit" und ich kann mir gut vorstellen, dass ich es verwenden werde. Die Problematik ist aber bei Open Source, dass sich niemand mehr darum kümmert und so kann es sein, dass solche Software bereits schon in der nächsten Joomla Version nicht mehr funktionieren. Man wird sehen... aber: Secretary ist eine geniale Idee, hat eine super Grundlage mit guten Eigenschaften.

Invoice Manager

Nun gehen wir zu der Joomla Extension Invoice Manager, welche man in der Demo ziemlich gut testen kann mit der Ausnahme die unten erwähnt wird. Wie es sich auf dem eigenen Server oder dem Hosting verhält, zum Beispiel mir der Installation, konnte ich leider nicht testen, was für mich Abstriche macht. Die Komponente kommt aufgeräumt daher und ist selbsterklärend, also wie bei fast allen Komponenten dieser Sparte und von diesem Hersteller. Was man leider oft vermisst in solchen webbasierten Anwendungen ist, dass diese kein fremdes Shop-System unterstützen, beziehungsweise, es fehlt die Schnittstelle zu einer Shop-Lösung. Bei der Joomla Extension Invoice Manager ist das kein Thema, den Invoice Manager hat die Schnittstelle integriert. Somit ist die Anwendung dazu gedacht, einem Klein- oder Mittelunternehmer eine Extension an die Hand zu geben, die ihn unterstützt beim Rechnungen und Lieferscheine schreiben und das im Zusammenhang mit seinem Online-Shop, also dem Online Shop Virtuemart. Somit hat der User die Verwaltung des Shops und der Auftrags- Rechnungsverwaltung unter einem Dach und das auf einfachste Weise.

Es würde ja auf der Hand liegen, wenn man schon sein ganzes Büro in einer Anwendung am Laufen hat, dass dann auch die Shop-Verwaltung ebenfalls in der Komponente intergriert ist oder, dass zumindest eine Schnittstelle vorhanden ist, in der dann auch die Rechnungsverwaltung, die Lieferscheine, die Mailformulare usw. also einfach alles bearbeitet werden kann und siehe da: Invoice Manager kann das alles, es unterstützt den Virtuemart und den Hika-Shop.

Leider kann man die Komponente in Anbindung an Virtuemart/Hika-Shop nicht testen, es fehlt die Virtuemart oder die Hika-Shop Komponente in der Demo, die der Hersteller bereit stellt. Warum nur, wirklich schade, denn das hätte ich sehr gerne gesehen und das wäre ja ein leichtes gewesen, dies bereitzustellen. Bei Invoice Manager kann man davon ausgehen, dass eine gute Hilfe im Hintergrund dafür sorgen würde, wenn etwas nicht laufen würde.

In der Regel kann man davon ausgehen, wenn alles so perfekt und aufgeräumt daherkommt, dass es dann auch nicht an solchen Dingen scheitert, zumindest habe ich diese Erfahrunfg gemacht. Wie man beim Handwerker sagt, zeig mir Dein Werkzeug und ich sage Dir wie Du arbeitest, so kann man sich beinahe darauf verlassen, bei den Programmierer, man könnte sagen: "Zeig mir mal Deine Website und ich sage Dir ob das, was Du verkaufst, brauchbar ist". Zeigen schon Links in das Leere, wird man auch in der Anwendung solches finden. Leider musste ich mich davon überzeugen, dass es nun mal so ist. Bei Invoice Manager, so denke ich, ist sicher ein sehr tolles System, mit dem man ein zuverlässiges Werkzeug bekommt, welches auch die beiden guten Shop-Lösungen miteinbezieht. Sicher eine gute Sache zum sehr günstigen Preis.

ccInvoices

Leider gibt es von der Komponente ccInvoices keine Demo-Installation und auch keine freie Edition, mit der man die Komponente testen könnte. Meiner Meinung nach ist es ein "Muss" des Herstellers, eine Möglichkeit zu schaffen, in der man eine Komponente testen kann. Nur wenige kaufen die Katze im Sack. Ich mache das fast nie, es sei denn, ich habe von einer aussenstehenden Stelle gehört, was Sache ist.

Bei ccInvoices wurde ich sofort an die Komponente "Invoice Manager" erinnert. Sie sieht auffällig gleich aus und auch die Navigation könnte kopiert worden sein. Wer da von wem und ob überhaupt etwas kopiert hat, muss man natürlich offen lassen. Überhaupt ist es so, dass wenn man im Netz nach Extensions sucht, nach Joomla Komponenten und Modulen, dass man dann nach reichlich Erfahrung erkennen kann, dass das Internet auffallend klein ist. Man trifft oft Dinge an, die fast zu gleich sind. Die einfach auf eine Kopie einer Sache zeigen oder um es anderst auszudrücken, es gibt viel Zeugs im Netz, dass von Leuten inspiriert umgeschrieben wurde und somit verbessert ist. Gut inspirierte Software ist sicher berechtigt, soll es geben, denn jemand hat eine gute Idee und der andere führt sie perfekt aus und setzt das um, was der Beginnende noch nie gekonnt hätte.

Die ccInvoices Komponente / Extension wirkt den Screenshots nach, sehr aufgeräumt. Die meisten Funktionen, die eben der Invoices Manager kennt, kennt auch ccInvoices, zumindest kann ich das ungefähr von den gezeigten Screenshots ableiten. Leider kann man mit Screenshots keine Extension testen, und ich frage mich, warum gibt es keine Demo von ccInvoices?

Übrigens alle getesteten Joomla Komponenten, die mit Rechnungen, Lieferscheinen Auftragsverwaltung usw. zum tun haben, können PDF generieren. Meistens ist dazu eine Plugin nötig, welches man zusätzlich intallieren muss, um saubere PDF' s angezeigt und gegenenfalls ausdrucken zu können. Da die meisten hier genannten Hersteller auf eine PDF Bibliothek von einem Fremdhersteller zugreiffen, beinhaltet das auch, eine separate Installation, meistens in Form eines Plugin' s.

Quipu ERP

Bei Quipu bekommt man gerade ohne weiteren Klick, die Komponente direkt ausgeliefert, wenn man die Detail-Seite aufrufen will auf der Website der Joomla Extensions. Auf dieser Detail-Page werden auch kurz und bündig die Funktionen erläutert. Natürlich habe ich Quipu ERP, so nennt der Lieferant die Software, installiert und getestet. Wie bereits erwähnt, Quipu ist völlig frei, kostet nichts und ich war richtig überrascht, wie gut eine Freeware Software Komponente, die zu Joomla passt in der Basis, sein kann. Der Begriff ERP ist allerdings nicht wirklich passend, denn das ist die Software nun wirklich nicht. Zum Rechnungen erstellen und sein kleines Gewerbe zu betreiben, geht es aber ganz gut und es ist sicher sehr nützlich, wollte man selber eine Anwendung programmieren daraus. Man könnte es als Ausgangsbasis sicherlich gut verwenden und auch das Lizensierungsmodell müsste, so glaube ich passen, ist aber sicher zu überprüfen, man müsste die Rechte abklären.

Die Fehlermeldung habe ich ignoriert die beim ersten Aufruf daher kam und nach dem ich die "Konfiguration" ausgefüllt hatte und den Speichern Button gedrückt hatte, war diese weg.

Schon beim Ausfüllen der Konfiguration, viel mir das Pflichtfeld "VAT" auf, welches nicht gerade sinnvoll ist, will man die Komponente länderübergreifend verkaufen oder je nach dem, wie Geschäftsmodelle geregelt sind in den Ländern, muss man die VAT auch ausschalten können. Zum Beispiel bei uns in der Schweiz, wenn man nicht MwSt. pflichtig ist, sollte man es gänzlich wegmachen können und wenn man es ist, heisst das Feld MwSt., also man müsste die Bezeichnung auch anpassen können.

An solchen Sachen erkennt man schnell, ob ein Programmierer etwas gedacht hat bei seiner Arbeit oder man erkennt, was er mit seiner Vorgehensweise erreichen will.

Im Wissen, dass man alles im Quellcode anpassen kann, habe ich dann mal intuitiv einen Käufer anlegen wollen, um dem nachher eine Rechnung präsentieren zu können, welche ich im PDF sehen wollte. So ging ich in allen Anwendungen vor. Das ging relativ flüssig mit Quipu und ich staunte aber erst nach dem einige Voraussetzungen erfüllt waren und ich wieder ein VAT Feld überlisten musste welches wiederum Pflichtfeld war, wie schön die Rechnung sich als PDF präsentierte. Natürlich wollte ich bevor ich die Sache VAT überlistete aufhören, denn wenn es schon so beginnt, wo endet das denn, die ewige von Fehler zu Fehler Parade mache ich schon lange nicht mehr mit und doch habe ich immer noch eine grosse Geduld, sonst hätte ich ja den falschen Beruf. So kam es aber trotz allem doch noch zu einer schönen Rechnung, die sich wirklich zeigen liesse.

Wie dem auch sei, Quipu ERP kann aus meiner Sicht als Ausgangslage verwendet werden, um selbst Hand anzulegen am Quellcode, um eventuell selber eine webbasierte Bürosoftware zu programmieren oder dieses Program kann dann eben wirklich nur für eine sehr einfache Rechnungs- und Lieferantenverwaltung verwendet werden.

Noch ein Beispiel sei erwähnt, es lässt sich erst eine Rechnung kreieren, nachdem man Artikel und dazugehörige Kategorien angelegt hat. Aus dieser Gegebenheit geht hervor, dass die Software eher gedacht ist, um Artikel verkaufen zu können, die ein Lieferant liefert. Aber nur schon diese einfache Sache, erfordert für kleinste Änderungen Quellcode Arbeit. Auch die Formulare müssen in HTML Tabellen angepasst werden, was aber bei allen diesen Webanwendungen der Fall ist und nur bei den besseren Anwendungen responsive ist und mit CSS gestylt werden kann.

Invoicing by Juloa

Mit diesem Produkt geht es ähnlich weiter wie mit dem ccInvoices Manager. Es gilt wie oben, keine Demo-Installation und auch keine freie Edition, mit der man die Komponente testen könnte. Meiner Meinung nach ist es ein "Muss" des Herstellers, eine Möglichkeit zu schaffen, in der man eine Komponente testen kann. Nur wenige kaufen die Katze im Sack. Erst später habe ich auf den Link "Try it now" geklickt um auf einer 404 Seite zu landen, was ich dem Hersteller berichtet habe und er daraufhin korrigierte.

Dennoch versuchte ich mir ein Bild zu machen an Hand der Beschreibung und der Screenshots. Die Dokumentation von dieser Komponente ist sehr ausführlich und sie gestattet einem einen guten Einblick in viele Bereiche des Programmes.

Die Templates können wiederum in einem Editor bearbeitet und angepasst werden. Auch bei diesem Program, können mittels Variablen Felder in die Vorlagen eingefügt werden, um verschiedene Formulare zu erstellen. Wenige Hersteller gehen so vor. Für jedes Feld werden Platzhalter geschaffen, wie für Name, Vorname, Bankdaten usw. Diese kann man dann bequem in den Vorlagen einfügen, um sie auszugeben. Die Felder, Platzhalter oder Variablen sehen dann in etwa so aus {bankdaten} und werden neben dem Formular angezeigt. Ein Kopieren an die richtige Stelle genügt, um die dazugehörenden Daten auszugeben.

In der Konfiguration kann man verschiedene Währungen anlegen und sogar die Rechnungsnummern, bzw. die Formularnummern, kann man mittels Variablen nach eigenem Wunsch zusammenbauen. So kann man ein Datumsformat mit einer aufzählenden Nummer als Vorlage für jedes Dokument ablegen. Solche nicht unwichtige Dinge wurden wirklich sehr gut gelöst und diese einfache Funktion, lässt bei anderen Herstellern zu wünschen übrig. Wer will schon, dass die erste Rechnung die er verschickt, die Nummer Rechnung Nr. 1 genannt wird.

Beim durchstöbern der Dokumentation landete ich auf einmal in französischen Anleitungen und wenn solches geschieht, dann kommt bei mir immer dieser Gedanke hoch: Wenn nur in der Anwendung, die hier verkauft wird, nicht solche Fehler eingebaut sind?! Und so sieht man, wie wichtig es ist, sauber und professionell seine Angebote in das Netz zu stellen. Und es ist kaum zum glauben, wie viele dass das nicht schaffen. Man muss alles 10x kontrollieren, gerade für die eigenen Fehler ist man blind. Ich weiss es aus eigener Erfahrung, gerade als Schweizer ist deutsche Rechtschreibung eine Kunst, die nur wenige beherschen, dann noch flüchtigkeits Fehler?! Kontrolle und nochmals Kontrolle und am besten lesen lassen.

Wie dem nun ist, die Invoicing by Juloa Komponente sieht ungetestet gut aus, hat alle wichtigen Fuktionen und man müsste meinen, man kann auf einfache Weise damit arbeiten und der Preis wäre somit ganz in Ordnung.

PayInvoice

Dieser Hersteller stellt eine Demo auf seinem Server zur Verfügung. Die Komponente ist sehr schlank gehalten, eventuell zu schlank, um sie an die verschiedenen Umgebungsanforderungen der Länder anzupassen. So fehlt eine Möglichkeit Steuersätze anzugeben oder auch eine Formularverwaltung konnte ich keine finden. Ohne Quellcode-Arbeit wird da nichts gehen, jedoch müsste es möglich sein, die Formulare, wie Rechnungen Quittungen usw, für die PDF-Aufbereitung irgendwo anzupassen, denn es werden und müssen ja PDF kreiert werden, das kann die Komponente ja auch, also muss man auch an die Formulare ran kommen. Mit grosser Sicherheit hat die Joomla Komponente sicher keinen Formular Editor, so sind HTML-Kenntnisse gefragt.

Natürlich kann man in der Demo dem nicht nachgehen und so habe ich für mich die Meinung gebildet, ein günstiges, schlank gehaltenes Program, welches eher nicht in Frage kommt, da nicht an verschiedene Länder und Umgebungen anzupassen.

Somit sind wir am Ende meiner Recherche angekommen und ich fasse zusammen:

1. nBill hat für mich das Rennen mit einem riesigen Abstand gewonnen. Die Komponente ist am weitesten fortgeschritten, ist "mobile friendly", das heisst sie besitzt responsives Design, kann also mit jedem Handy, Tablet, PC verwaltet werden. Sie besticht durch gesetzeskonforme Umsetzung, ist Länder unabhängig und mehr oder weniger schmerzfrei anzupassen. (Es muss aber gesagt werden, dass man viel Zeit investiert, bis alles passt je nach Verwendung). Was noch eine Verbesserung wäre ist, wenn der Formular Editor auch für die im Backend gebrauchten Formulare verwendet werden könnte. Die Funktion, dass man eigene, "variablen Felder" hinzufügen kann, ist sehr gut, das habe ich erst später entdeckt. Da man HTML Formulare hat, die man auf seine Firma anpassen muss, sollte man HTML Kenntnisse haben. Der grosse Nachteil: Man weiss nicht was mit nBill in Zukunft geschieht. Sollte das jetzige Geschäftsmodell sich stabilisieren, könnte es sehr gut kommen. Im Moment ist nBill nur etwas für Kenner oder für die, die jemanden beauftragen, die Software zu verwalten, was ich jederzeit für jederman gerne übernehmen kann.

2. Der zweite Platz bekommt meiner Meinung nach der gut durchdachte Invoice Manager. Er besticht durch sehr saubere Programmierung, ist gut durchdacht und skalierbar. Invoice Manager besitzt die Gabe, der "Formular Felder Variablen", welche in jedem Element das man anlegt, gebraucht werden kann. Am besten gefiel mir an Invoice Manager, dass er "selbsterklärend" ist. ich denke, der Invoice Manager ist eine sehr gut brauchbare Komponente mit Support in englischer Sprache. Die Software bringt alle Funktionen mit, die benötigt werden, beherscht auch die freie Felderverwaltung für die Formulare und hat als zusätzliche Funktion noch die Möglichkeit, Sprachstrings wie in Joomla üblich, in die Forumulare aufzunehmen. Somit ist die Komponente detailliert mehrsprachig, die Formulare sind es und Joomla hat diese Funktion ja standardmässig intergriert. Also ich bezeichne dieses Program, wenn es um mehrsprachige Rechnungserstellung oder besser um mehrsprachige Formularerstellung geht, besser als Secretary. Es kostet nicht viel, sieht sauber aus und das Projekt wird gut betreut. Es unterstützt den Virtuemart und den HIKA-Shop. Sicher ein Argument für den Shopbetreiber.

3. Der dritte Platz bekommt meiner Meinung nach Secretary, ich dachte als die Extension noch nicht kostenpflichtig war, dass sie ein enormes Potenzial hat und dass der Hersteller auch ein ausgeklügeltes Vertriebssystem ausgedacht hat. Denn er wollte nur die Erweiterungen bezahlt haben, Erweiterungen, die man aber 100% kauft, wenn man die Extension zu Beginn gratis haben kann. Ob das jetzt immer noch gegeben ist bezweifle ich, denn die Hürde ist nun gesetzt, es kostet ungetestet auf seinem Server 50 Euro.

Aber man muss sagen, Secretary besticht durch sehr saubere Programmierung, ist gut durchdacht und skalierbar. Es wird ein aktives Forum, welches mit kurzer Reaktionszeit betreut wird, zur Verfügung gestellt. Secretary besitzt die Gabe, der "Formular Felder Variablen", welche in jedem Element das man anlegt, gebraucht werden kann. Am besten gefiel mir an Secretary, dass es wie "rollenbasierend" ist. Man kann Ordner erstellen, zum Beispiel Rechnungen von verschiedenen Bereichen, Quittungen nach Arbeitsbereichen usw. um in diese Formulare zu generieren. Somit können verschiedene Bereiche einer Firma, eines Standortes oder eben von was auch immer, nachgebildet werden. Secretary ist die einzige Anwendung, die so frei anzupassen ist. Es gibt nichts und doch alles, man muss es nur erstellen.

Ich bin gespannt, ob der Hersteller mit seinem neuen Vertriebskonzept Erfolg hat, ich persönlich war nahe dran, mich für seine Software zu entscheiden und hätte auf jedenfall die Erweiterungen gekauft, jedoch hätte ich die neue Vertriebstechnologie ignoriert und es auch nie so ausführlich getestet, so, dass ich sagen konnte, das ist es.

Wie dem nun sei, nBill ist die beste Anwendung wenn es um Invoice Software geht für Joomla und das mit Abstand.

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