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Google will Ihre Daten Google Konto Einstellungen

Giganten wie Google und Microsoft wollen Ihre Daten. Längst ist es allen bekannt, die bekannten Provider, ob es durch die Google mit der Suchmaschine und dem Android via Handy geschieht und den Apps oder ob es durch das Microsoft PC Betriebssystem mit Windows 8 oder 10 durch servergespeicherte Profile geschieht, alle sammeln unsere persönlichen Daten. Und sie tun das so, dass es für den gewöhnlichen User sehr unübersichtlich wird, er kann es kaum kontrollieren, verwalten, richtig einstellen. Schutz vor diesen Konzernen zu haben ist beinahe unmöglich, so kapitulieren wir, vertrauen schlussendlich diesen Giganten, diesen Providern unsere Daten an, ob wir das wollen oder nicht. Einfach weil es raffiniert gemacht ist, so, dass das Gesetz niemals greifen wird, denn in irgendwelchen Abfragedialogen machen Sie uns ja doch wieder aufmerksam aber eben kompliziert und wir klicken dann bei solch einem Bestätigungsdialog auf "Ja" anstatt auf "Nein" oder umgekehrt und schon haben wir die Zustimmung erteilt, obwohl wir es sicher nicht wollen.

Seit die Smartphones ein Betriebssystem namens Android haben, dass vom Giganten entwickelt wurde, fällt es sogar dem Kenner schwer, immer das richtige an seinem Handy zu klicken, das Anonymbleiben ist erschwert. Unsere Daten soielen Milliarden in die Kassen von diesen Provider, ansonsten wäre diese Ausspioniererei nicht zu solch einem komplexen, höchstausgeklügelten System geworden. Alle nur erdenklichen Daten von uns auszuforschen, auszuwerten und diese Resultate dazu verwenden, um uns passende Werbungen einzublenden, wird nicht das letzte Ding sein, warum es getan wird. Die Zukunft wird zeigen, was noch alles auf uns zu kommt, was noch alles geschehen wird, mit den immer grösser werdenden Datenbanken, die über uns Menschen angelegt werden.

Ob das der Standort von uns ist, ob es um unsere Fotos geht die wir gerade gemacht haben, oder was wir gerade unseren Nächsten mit Watsapp für Nachrichten mitgeteilt haben, auch unsere Mail die wir gerade verfasst haben, könnte eingesehen werden oder ob Google unser Suchverhalten in ihrer Suchmaschine ausforscht und erfasst, beinahe nichts bleibt dem Konzern verborgen. Und das Ganze ist so aufgebaut, dass wir kaum Kontrolle darüber haben. Die Einstellungen sind versteckt, oftmals zweideutig ausgelegt, dass man "Ja" klickt aber eigentlich "Nein" klicken sollte, kurz, man muss sich damit befassen, will man das Bestmögliche für seinen Schutz tun. Wie das geht zeige ich in der Beschreibung auf dieser Seite. Natürlich werden diese Seiten auch immer wieder so geändert, dass man wieder neu suchen muss, bis man die gewünschten Einstellungen findet und gerade das beweisst, wie wichtig den Konzernen Daten von Menschen sind.

Trotz der Schwierigkeit und der Komplexität versuche ich den Weg zu beschreiben, auf dem man wichtige Einstellungen im Google Profil vornehmen kann, die den Datenschutz betreffen. Die Beschreibung wurde auf dem PC durchgegangen, auf einem Smartphon sind sie jedoch nicht viel anderst.

Das Google Profil aufrufen, das heisst, man meldet sich bei Google an und danach klickt man oben rechts auf das Profil. Im Fenster welches nach unten aufklappt, findet man den Button "Mein Konto", darüber heisst es: Google+ Profil und daneben steht "Datenschutz". Klickt man auf diesen Link, kommt man zu der Datenschutzerklärung von Google. Gerade im oberen Bereich von dieser Datenschutzerklärung von Google, steht "Mein Konto". Nachdem man auf diesen Link geklickt hat, kommt man zu allen Einstellungen, die mit dem Google Profil zum tun haben. Es sind drei Kolonnen. Die mittlere Kolonne betrifft "Persönlichen Daten und Privatsphäre". In dieser Rubrik finden wir viel, was mit dem Schutz von unserer Privatsphäre zum tun hat.

Unter "Meine persönlichen Daten" sind die Kontoinformationen. Links von dieser Auflistung gibt es die Kategorien: Anmeldung und Sicherheit, Persönliche Daten und Privatsphäre, Kontoeinstellungen und Google Datenschutzerklärung und am Schluss Hilfe und Feedback. Wir klicken unter Persönliche Daten und Privatsphäre auf "Google-Aktivitäten verwalten". In diesem Bereich findet man den Link: Aktivitätseinstellungen aufrufen. Die erste Kategorie, die Google abspeichert, sind die Web- und App-Aktivitäten. Im jeweiligen Bereich gibt es einen Schalter, den man von blau auf grau ausschalten kann. Diesen schaltet man aus. Danach sollte die Kategorie mit "pausiert" gekennzeichnet sein. Das Selbe macht man mit dem Standortverlauf, den Geräteinformationen, den Sprach- und Audioaktivitäten, dem YouTube-Suchverlauf, dem YouTube-Wiedergabeverlauf. Man kann diese Dienste alle pausieren.

Haben wir alle Einstellungen Wunschgemäss eingestellt, gehen wir zuoberst auf den blauen Pfeil zurück und öffnen auf der linken Seite die Einstellungen: "Einstellung für Werbung". Gerade in diesem Bereich finden wir den blauen Link, "Einstellungen für Werbung verwalten". Personalisierte Werbung öffnet sich, hier gilt dasselbe wie oben, man kann die Schalter ausschalten, also auf grau stellen. Ganz zuunterst auf dieser Seite heisst es: "Weitere Werbung deaktivieren", es ist der unterste Link von allen Links die man sieht. Auf der Folgeseite können wir alle Werbeprovider ein- oder ausschalten. Man wartet, bis alle Provider im gelben Ladebalken geladen sind, danach kann man sie ausschalten. Es sind viele und nicht alle diese Werbe - Provider verbinden sich. Bei mir waren alle auf "Ein". Was ich irgendwo, bei einer Frage, die vermutlich auf dem Handy erschienen ist, undbewusst aktiviert habe, weil ich den oftmals riesigen Text, der bei solchen Fragen dabei ist, nicht lese. Und das ist genau der Trick. Man macht etwas so unübersichtlich, fragt den User zum Beispiel umgekehrt, also: "Wollen Sie die Werbung deaktivieren?", was dann eben aktivieren heissen würde, wenn man bejaht. Bewirken tut es aber das Gegenteil. Als Beispiel könnte es ja heissen: "Wollen Sie Werbung die Ihren Gewohnheiten gemäss sind eingeblendet haben?" Dann sollte man "Nein" klicken können und das ganze wäre Transparent.

Und wie oben bereits erwähnt, macht Microsoft das gleiche mit dem Server gespeicherten Profil unter Windows 8, 8.1 und 10. Man versteckt das Anlegen eines lokalen Profils, erstellt ein Microsoft Konto, weil man glaubt, man müsse eines haben und schon geht es nicht mehr lange und man gibt die Daten dem Konzern, sofern man nicht alles bewusst ausschaltet. Darüber berichte ich hier mehr.

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