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Gutes Webdesign? Was ist technisch wichtig? Grundlagen zur Kaufentscheidung.

Was beinhaltet gutes Webdesign? Was ist technisch wichtig? Grundlagen zur Kaufentscheidung.

Was man nicht sieht an einer Website ist entscheidender, als ein schönes Erscheinungsbild. Klar, ein Profi erstellt ein Website auch mit einem schönen Design. In der Regel wird die Technik jedoch vernachläsigt. Was jeder sehen kann, soll ja wichtig sein. Kann aber eine solche Website im Netz gefunden werden? Schon hier ist es wichtig, dass von Beginn an auf das richtige Pferd gesetzt wird.

Zuerst möchte ich aber eine Grundsatzfrage beantwortet haben: "Mit was macht man denn eine gute Website?" Viele Agenturen verwenden CMS Software, die eher unbekannt ist, die wenig bis überhaupt keine Verbreitung findet im Netz. Aber ist es nicht so, dass in der heutigen Zeit ein Restrisiko besteht, dass eine Firma zum Beispiel unerwartet vom Markt verschwindet und der Kunde steht so schnell auf verlorenem Posten steht? Denn, niemand kann dann dieses unbekannt CMS zu vernünftigem Preis erweitern, es warten, es updaten. Ich meine ganz klar, dass dem verantwortungsbewusst vorgebeugt werden muss. Aus diesem Grund ist ein "Muss", dass eine gute Agentur Systeme im Angebot hat, die weit verbreitet sind, bei denen es ein leichtes sein würde, einen Nachfolger zu finden, jemanden, der in der Lage wäre weiterzuentwickeln, der allfällige Updates einspielen kann oder gar die Website in ein neues Design integrieren könnte. So ist es unbedingt nötig, dass auf bekannte Systeme gesetzt wird, dass Sie als Kunde sich für eine Software entscheiden, die viele Agenturen kennen. Die bekanntesten CMS, welche am weitesten verbreitet sind, sind der Reihe nach: Das CMS Joomla, gefolgt von dem Blog System Wordpress und selbstverständlich gehört das Enterprise CMS Typo3 und Drupal dazu. Diese vier Systeme stehen relativ sicher in der Zukunft, da hinter allen eine grosse Entwickler-Community arbeitet und eben, sie werden von vielen Agenturen für professionell gestaltete Websites angewendet.

CMS Systeme welche von Einzelfirmen eingesetzt werden, sind eine eher schlechte Lösung, darauf habe ich ja hingewiesen. Firmen welche eigene Lösungen anbieten tun dies, um den Kunden an sich zu binden. Denn niemand ausser diese Entwickler, haben dann Zugriff zum Quellcode ihres eigenen Systems, geht die Firma ein oder wenn sie auf etwas neues setzt, wird man dazu gezungen, mitzuziehen. Hinzukommt, dass das Rad CMS bereits erfunden ist und eine Firma, die selbst eine Lösung programmiert, kann nie an den Umfang von Funktion und Sicherheit der genannten Systeme herankommen, das ist schlicht unmöglich. Aber eben, Geschäftstüchtigkeit macht erfinderisch. Gesagt werden muss noch, dass Firmen die eigene Systeme anbieten, sich oft über Open Source CMS Lösungen äussern, sie wären ja gratis und was nichts kostet, wäre nichts wert.

Natürlich ist es so, dass die genannten Systeme gratis herausgegeben werden, will man aber auf dieser Basis etwas professionelles haben, kommt man nicht darum, eine professionelle Firma aufzusuchen, die sich mit dem CM System auskennt. Will man in Technik und Optik etwas professionelles haben, kostet es. Die Software ist zwar gratis, nicht aber ein pflichtbewusster Aufbau, das Einarbeiten der Technik damit diese Website dann in den Suchmaschinen gefunden wird, eine gewissenhafte Einarbeitung des Kunden, er ist es, der später die Texte und Bilder evt. selbst einpflegen möchte aber auch eine Nachbetreuung zu haben, gehört sich auch noch dazu. Kurz, bis eine Website so aussieht, wie eben eine Website auszusehen hat, vergehen Stunden, allein das "Designen" von einer solchen Anwendung braucht Zeit und um so mehr Funktionen eine Website hat, um so mehr Arbeit steckt in ihr.

Wie erwähnt, sind die genannten CMS frei erhältlich und der Vorteil liegt auf der Hand. Dahinter steht eine Open Source Gemeinde, die in der Lage ist durch eine Anzahl an Entwicklern, ständig sich dem rasant weiterentwickelnden Markt anzupassen. Bekanntwerdende Fehler werden behoben und durch Sicherheits-Updates wird dafür gesorgt, dass die Systeme aktuell sind. Aus diesem Grund kann ich es nicht empfehlen, sich für eine Firma zu entscheiden, die eine eigene Lösung anbietet, denn welche Firma hat 100te von Mitarbeitern, kann das anbieten was eine Open Source Gemeinde in vielen Jahren programmiert hat? Hinter dem Joomla CMS, stehen 10'000te Zeilen von Code die dazu verhelfen, eine Grösse an Funktionen bereitzustellen, die seinesgleichen sucht. Joomla besitzt eine Schnittstelle, die für tausende von Programmierern die Möglichkeit bietet, Erweiterungen für dieses System auf den Markt zu bringen und genau so ist es. Im Erweiterungs Repository von Joomla kann man Erweiterungen beziehen, mit denen fast alles realisierbar wird und gerade diese Erweiterungen, machen Joomla so wertvoll.

Es ist wichtig auf das richtige Produkt zu setzen, es ist der erste Part, es ist die Entscheidung, wie schlussendlich die Zukunft gestalltet werden kann mit dem System. Oft ist es so, dass mir der Kunde sagt, er möchte nur etwas Text in der Website und kurze Zeit später merkt man, dass es doch gut wäre, wenn man ein produkte spezifisches Formular in die Website integrieren könnte, um gewisse Anfragen zu stellen. Und gefare das können diese Systeme, sie sind unendlich erweiterbar. Aber nicht nur die Flexibilität ist wichtig auch die Sicherheit erfordert einiges an ein gutes CMS. An einer Website sieht niemand an, ob diese Punkte erfüllt sind, denn von Aussen sieht alles schnell schön aus.

Betrachtet man alle diese Punkte, so muss eine Website vieles Umsetzen. Neben einem modernen und ansprechenden Design, muss sie sicher vor Hackern sein aber genau so wichtig ist es auch, dass sie wie bereits erwähnt, gefunden wird im Netz, sie muss für Suchmaschinen wie Google optimiert und vorbereitet sein. Noch besser ist es also, wenn eine Webagentur schon im "Standard" ein CMS mit diesen Funktionen bestückt. Es gehört zu den wichtigsten Kriterien im Web, dass eine Website gefunden wird, denn es nützt rein gar nichts, wenn Sie die allerschönste und schnellste Website haben, aber niemand kann sie finden. Der Käufer einer Website muss wissen, wie man eine Website "Google tauglich" macht. Eine gute Agentur unterrichtet sie als Kunde ausführlich darüber, er zeigt Ihnen die relevanten Punkte an Hand von Beispielen, die notwendig sind um gute Resultate bei Google und Co zu erzielen. Ein gutes System wird einfach in der Bedienbarkeit sein und sie werden die Arbeiten die dazu notwendig sind, also Texte bequem im Backend eines guten Systems einpflegen, leicht bewältigen. Und weil diese Website Google tauglich ist, wird sie gefunden im Netz. Es gibt heute keine Tricks mehr um gefunden zu werden, das einzige was zählt ist, viel guter Text. Einige wenige aber sehr wichtige Tags müssen richtig gesetzt werden und eben Texte die wirklich gut verfasst sind und die dann auch gelesen werden, sind entscheidend. Denn Google misst die Zeit der Besucher und hat viele andere Algorithmen, mit der eine Website bewertet wird, um sie zu platzieren. Dieser Punkt sieht man nicht und viele Web-Agenturen sprechen auch nicht davon. Sie verkaufen diese sogennante SEO Arbeiten zusätzlich und bitten später wieder zur Kasse.

Was man ebenfalls nicht sehen kann, ist die viele Kleinarbeit, die ein Webdesigner für das Erscheinungsbild in eine Website investieren muss. Denn bis eine modulbassierte Lösung einheitlich aussieht, vergehen viele Stunden. Umso mehr Funktionen eine Website hat, umso mehr an Zeit muss investiert werden, um das Aussehen einer Website zu perfektionieren, zu vereinheitlichen. Alle Extensions wie Shop-Lösungen, Galerien, Foren, Gästebücher, Formulare, Warenkorbfunktionen und vieles mehr, muss dem Webdesign, dem Aussehen der Website angepasst werden. Und eventuell müssen ja auch noch Funktionen der genannten Module je nach Anforderung in der Funktion erweitert werden.

Ein weiterer Punkt den man nicht sieht, ist die Optimierung des Quell-Codes. Eine Website sollte Code optimiert sein damit sie schnell lädt. Für diese aufwendige Arbeit braucht es viel Wissen und Geduld bis alles optimiert und sauber aufbereitet ist, erst dann lädt die Website schnell und auch Google belohnt das. Eine langsame Homepage wird vom Besucher sehr schnell verlassen.

Man kann sich kaum vorstellen, wieviel Zeit investiert wird, bis eine Website schlussendlich so schön aussieht, wie sie der Betrachter schlussendlich sieht. Man verschätzt die Zeit einfach und kann sich nicht vorstellen, warum das Erstellen einer Website relativ teuer ist. So muss eine Agentur mit bekannten Mitteln arbeiten, denn dann fällt doch schon einiges an Aufwand ab und die Zeit kann sinnvoller in das Design und in die genannten Punkte investiert werden, ein teurer Quellcode zu kaufen, der schon nach einem Jahr veraltet ist, macht keinen Sinn.

Es ist nachvollziehbar, dass bei einem professionellen Webdesigner höhere Kosten anfallen werden, selbst wenn er auf Open Source Software setzt, jedoch werden die Kosten nicht höher ausfallen als bei Firmen, die die genannten Punkte nicht berücksichtigen, die auf eigenen Quellcode bauen der sie als Kunde bindet und der schlussendlich auf das falsche Pferd setzt, um schon nach kurzer Zeit zu erfahren, dass man für das gleiche Geld, eine zukunftssicherere Lösung erhalten hätte können. Mit einer professionellen Firma, den richtigen Weg zu gehen, schliesst viele Überraschungen aus. Denn bei diesem zahlen Sie nur einmal und die Arbeit ist fertig, alle relevanten technischen Punkte sind erfüllt und auch die "Zukunft" der Betreuung der Websites in technischer Sicht, ist garantiert, selbst dann, wenn die Firma schliessen würden, weil Sie auf eine verbreitete Lösung gesetzt haben. Setzen Sie also auf das richtige Pferd und sie werden Erfolg haben, Ihr Umsatz wird sich steigern in grossem Masse, denn Ihre Website wird gefunden und es folgen keine weiteren Kosten an, für Dinge, die dazugehören, wie die SEO Funktionen, die Automatisierung von Updates.

Was noch gesagt werden muss:
Es gibt ja solche nebenberuflicher Web-Designer, Kollegen oder vielleicht haben Sie einen Bekannten, der könne auch Websites herstellen oder der Sohn vom Chef hääte auch schon ein CMS aufgesetzt usw. so heisst das; Diese Leute sind in der Regel noch irgendwo angestellt und verkaufen Websites für 250.- Franken oder man bekommt sie sogar gratis. Das ist ja dann ihr Hobby und so sieht es dann auch aus wenn man unter die Haube schaut und alles berücksichtigt. Dass ein solcher Webdesigner nicht die Erfahrung mitbringt, die ein Profi hat der tausende von Stunden sich mit der Materie befasst hat, der evt. sogar Schulen besucht hat, der schon seit den Anfängen des Internets Websites aufbaut, muss nicht erwähnt werden. Mit solchen Leuten sind professionelle Lösungen nicht möglich. Hobbydesigner oder Freelancer haben nicht die Erfahrung, sie können auch die Zeit nicht aufwenden, die eben eine Website-Erstellung beansprucht, sie wissen nicht, was man für eine Verantwortung dem Kunden gegenüber erbringen muss. Zumindest im professionellen Umfeld, ist das keine gute Entscheidung, wie Sie gelesen haben, gehört viel dazu, es ist schlussendlich eine komplexe Sache, eine gute Website im Netz zu haben. Setzen Sie auf das richtige Pferd.

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